15. März 2017

Den Rücken stärken – Betriebliches Gesundheitsmanagement mit moove

Mannheim, 15.03.2017: Wer kennt es nicht: hier und da zwickt es im Rücken und macht manche Bewegung zur Qual. Ständige Fehlhaltungen und zu wenig Bewegung - dass da der Rücken streikt, wundert kaum. Neben Erkältungskrankheiten sind Einschränkungen des Bewegungsapparats einer der häufigsten Gründe für Ausfalltage bei Arbeitnehmern. Der TK-Gesundheitsreport 2016 „Zwischen Beruf und Familie“ zeigt, dass eine durchschnittliche Erwerbsperson bei 365 Versicherungstagen im Mittel etwa drei Tage wegen einer Erkrankung des Bewegungsapparats krankgeschrieben war. Laut dem BKK Gesundheitsreport 2016 sind mehr als die Hälfte (56,3 Prozent) aller AU-Tage mit Krankengeldbezug auf Muskel-, Skelett- und psychische Erkrankungen zurückzuführen.

Mangelnde Bewegung und Stress als Übeltäter

Bewegungsmangel ist ein häufiger Grund für Rückenschmerzen. Bewegung ist wichtig, um unseren Körper in Schwung zu halten und unseren Muskeln das zu geben, was sie brauchen. Andernfalls verkürzen sie sich und schränken uns langfristig in unserer Bewegungsfreiheit ein beziehungsweise verursachen Schmerzen. Auch einseitige Belastungen oder andauernde Fehlhaltungen sind alles andere als gut für unseren Rücken. In vielen Unternehmen werden deshalb im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Präventionsmaßnahmen angeboten, darunter auch Rückengesundheitsprogramme, die das Problem Rückenschmerz gezielt angehen. Damit ist jedoch nicht immer geholfen, denn die eigentliche Ursache für das Rückenleiden kann auch eine ganz andere sein.

Stress und seelische Belastungen machen sich zum Beispiel auch häufig durch Muskelverspannungen im Rücken bemerkbar. Psychische Belastungen nehmen aufgrund von Zeitmangel und Erfolgsdruck in der heutigen Arbeitswelt weiter zu, so dass immer mehr Menschen auch körperlich davon betroffen sind. Mittlerweile geht ein großer Teil der Fehltage auf psychische Probleme zurück, Tendenz steigend. Die ganzheitliche Gesundheit der Mitarbeiter rückt daher immer mehr - gerade aus Kostengründen - in den Fokus von Personalverantwortlichen und Unternehmen.

Für einen starken Rücken zählt nicht nur die reine Muskelkraft

Um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten, muss sowohl die physische als auch die psychische Seite betrachtet werden. Eine ganzheitliche Vorgehensweise ist hier von Nöten, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden und leistungsfähig zu bleiben. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Reduzierung von Stresssituationen - ein aktiver und bewusster Lebensstil kann schon viel bewirken und im wahrsten Sinne des Wortes „den Rücken stärken“.

Auch wenn der Arbeitgeber nur bedingt die Last abnehmen oder individuelle Verhaltensweisen ändern kann, kann er Gesundheitsbewusstsein im Unternehmen thematisieren und Arbeitnehmer dabei unterstützen, selbstverantwortlich auf ihre Gesundheit zu achten. Digitale Unterstützungsangebote wie das moove Gesundheitsportal sind hilfreich, um ein neues Bewusstsein für Belastungssituationen zu schaffen und jeden Einzelnen mit kleinen Übungs- und Lernsequenzen individuell zu mehr Bewegung und Entspannungsphasen im Alltag zu motivieren. Wissenschaftlich fundierte Informationen zum besseren Verständnis von Bewegungsabläufen, Erkenntnisse über den Zusammenhang von Stress und Verspannung und  anatomisches Grundwissen sind wichtige Voraussetzungen, um die Folgen des eigenen Gesundheitsverhaltens zu verstehen und dieses ändern zu können. Konkrete Übungen zur Verbesserung der Rückengesundheit im Stehen, Sitzen und Liegen sowie die Anbindung von Fitness-Apps und Wearables runden dieses Angebot ab. So können Bewegungs- und Aktivitätsdaten auf Wunsch automatisch an das persönliche Profil übertragen werden und verschaffen so einen Überblick über das eigene Gesundheitsverhalten.

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Mehr Infos: https://www.corporate-moove.de/bgm-beratung/

 

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